DEUTSCH VERSION

Das Zeitalter von Cournet und Monet
Die Verbreitung des Realismus und Impressionismus in Mittel- und Osteuropa

Villa Manin, Passariano (UDINE) - September 26, 2009 – March 7, 2010

Diese Ausstellung ist mit ihren 134 Bildern aus rund dreißig Museen in Europa und Amerika sowie aus einigen europäischen Privatkollektionen ein wahres Abenteuer mit neuen Erkenntnissen, laufenden Erschütterungen und unerwarteten Schönheiten, die von den verschiedensten Orten Europas stammen. Die Erkenntnis ist neu, weil es niemals zuvor eine Ausstellung zu diesem Thema gab und weil der Ausstellungskatalog die erste Publikation ist, die einheitlich den Einfluss studiert, den die französische Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. auf die Länder Mittel- und Osteuropas hatte. Die Essays stammen von rund fünfzehn wichtigen Wissenschaftlern und Kuratoren des ganzen Kontinents. Dies ist zweifelsohne eine einzigartige Gelegenheit, um die Museen und Kollektionen, die normalerweise nicht zu den bevorzugten Zielen der Kunsthistoriker gehören, kennen zu lernen. Es sind dies außergewöhnliche Orte, an denen Werke aufbewahrt werden, die in punkto Schönheit den beliebten und verherrlichten Werke der französischen Impressionisten um nichts nachstehen. Diese Werke sind allerdings dem breiten Publikum unbekannt. Die Ausstellung in der Villa Manin bietet nun die Möglichkeit Bilder zu sehen, die in den gebührenden Bezug zur französischen Kunst, die sie inspiriert hat, gebracht werden.

Für jedes Land, von Holland bis Russland, wurde das Museum ausgewählt, das mehr als jedes andere die Identität der nationalen Malerei zum Ausdruck bringen konnte und es waren genau diese Museen, aus denen die Werke für die Ausstellung in der Villa Manin stammen: Vom Museum Mesdag in Den Haag bis zum Tretjakov in Moskau.
Aber die Identität der Malerei jedes einzelnen Staates dieser Ausstellung hat immer den Blick nach der französischen Hauptstadt gerichtet, wo sich auch viele Künstler in der zweiten Hälfte des 19. Jhs., oft auch für längere Zeit, aufhielten.Der eigentliche Sinn der Ausstellung ist die laufende Verflechtung von Themen und Figuren, die kontinuierliche Überschneidung von Motiven und Beziehungen.
Somit lassen sich ganz neue Seiten in der Malerei entdecken. Der Besuch der Ausstellung lässt so eine neue Faszination entstehen.
Ohne in den verschiedenen Räumen die Malerei jeder einzelnen Nation zu isolieren, bilden die vier Sektionen der Ausstellung – “Wälder, Land, Häuser”, “Wasser”, “Portraits”, “Bewohnte Natur” – die Zusammenfassung einer großen Strömung, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ganz Europa durchquert. Dieses Empfinden sieht in der Entdeckung der Natur durch die Künstler von Barbizon in Frankreich grundlegend Neues.Die Vorliebe für das so genannte Pleinair – im Sog desjenigen, was zum Beispiel Constable bereits in England zu Beginn des 19. Jhs. gemacht hat, aber auch einige holländische Maler aus dem 17. Jahrhundert (von Hobbema zu Ruisdael) – ist ein grundlegender Stützpfeiler der neuen Malerei. Die Neuheit, auf die beispielsweise rumänische, holländische, deutsche, schweizerische, tschechische oder ungarische Maler mit größtem Interesse blicken, sogar soweit, dass sie sich nach Barbizon am Wald begaben. Der Sinn des Naturalismus entsteht in seiner Ganzheitlichkeit durch die Werke von Corot (und wir wissen sehr genau, wie sehr er durch die Ausstellung von Constable beeinflusst worden ist, die 1822 in Paris zu sehen war, so sehr, dass er überzeugt war, drei Jahre später nach Italien zu reisen, um das Motiv zu suchen) Courbet, Daubigny, Rousseau, Diaz de la Peña, der dann zu den Jugendwerken von Monet, Sisley, Pissarro, Renoir überging. Letztere waren fast an denselben Orten im Einsatz, wie der Wald von Fontainebleau, um ein anderes Licht als die Maler der vorherigen Generation einzufangen und um die Beschreibung der Natur mehr mit einer verwandelten Realität in Beziehung zu bringen und um so Kniefälle vor der szenographischen und akademischen Natur der historischen, mythologischen und religiösen Inspiration zu vermeiden. In diese Verflechtung zwischen Corot und Courbet einerseits, wenn auch mit den jeweiligen Besonderheiten, und Monet, Sisley und Pissarro andererseits, fügen sich die Autoren jeder Nation Europas, die jenes Empfinden für die Natur in eine Sprache fließen lassen, die der französischen Malerei sehr nahe ist. Bei einem der am meisten behandelten Themen, wie jenes des Waldes, hat man ein klares Zeugnis. Zu Corot, Courbet, Rousseau, Diaz de la Peña gesellen sich die beiden großen rumänischen Maler Grigorescu und Andreescu, die lange Zeit in Barbizon leben und die wichtigsten Eigenschaften jener Malerei in sich aufnehmen. Aber auch Paál in Budapest, der bestimmten Landschaften des frühen Pissarro nahe ist, zeigt in der kahlen und ausgedehnten Horizontalität deutlich die Notwendigkeit, das Empfinden dieser Orte einzufangen. Zum Thema Wald gehören einige Vertreter der Haager Schule in Holland (Maris, Gabriel, Mesdag, Mauve), die vielleicht in ihrer Gesamtheit – neben den Rumänen – den Malern von Barbizon am nächsten ist. Aber auch die russischen, polnischen und tschechischen Schulen mit einigen ihrer besten Vertreter (Bogolyubov, Chelmoński, Chittussi) spüren ganz stark diese Konsonanz an Themen und Empfindungen.

Ungeahnt der junge Hodler, der stark von Courbet angezogen ist, von dem er Mitte der Siebziger Jahre in Frankreich besucht wird. Noch zum Thema Wald, wie es ein großes Bild in der Ausstellung zeigt. Auf Hodler folgt der sehr interessante, allerdings wenig bekannte Schweizer Maler Stauffer-Bern, der Hodler und demzufolge dem majestätischen und starken Courbet deutlich nahe ist. Oder Boulenger in Belgien, oder der außergewöhnliche polnische Maler Chełmoński, der u.a. mit einem grandiosen verschneiten Wald vertreten ist, der mit den Schneebildern von Pissarro und Monet verglichen wird. Unter Hinweis auf die ersten Namen und die ersten Beziehungen sehen wir in der Ausstellung die Beschreibung eines echten Romans aus dem 19. Jahrhundert, mit seiner außergewöhnlichen Handlung zwischen Natur und Gestalten und man versteht, wie alles zu einer Chance für ein neues und sensibles Bewusstsein wird. Unter Beibehaltung des bestimmenden Bezugspunktes, der jener des Werkes von Monet ist (in der Ausstellung zu sehen mit rund einem dutzend von sehr schönen und immer sehr motivierten Werken, um jene Beziehungen aufzubauen, auf denen dieses Ausstellungsprojekt begründet ist), sieht man zum Beispiel, wie sich zwei der signifikantesten Künstler der ganzen Ausstellung, der Tscheche Chittussi und der Ungar Szinyei Merse, einander annähern. Beide bearbeiten eines der kongenialsten Themen Monets, die weiten Blumenwiesen. Diese beiden Künstler sind eine der schönsten Überraschungen sowohl für die Wissenschaftler als auch für das breite Publikum, nicht zuletzt aufgrund bestimmter Entscheidungen, die manchmal beinahe im Gleichschritt mit den Impressionisten zu gehen scheinen. Man sollte daher in der Ausstellung nicht nur Werke von Monet, Renoir, Szinyei Merse und Andreescu betrachten, sondern auch die grandiosen Werken des jungen Bazille zum Thema Frauenfiguren im Gras (darunter auch ein sehr seltener und außergewöhnlicher männlicher Akt), die antizipiert werden. So wie auf diesem Bild, das eines der berühmtesten Sujets des Impressionismus ist, hat ein weiterer tschechischer Maler Slaviček oder der Slowene Sternen auf dieser Ausstellung Beweise seltener Schönheit gezeigt.
Das Prager Ambiente ist hinsichtlich der Beziehung zu Frankreich sicher eines schöpferischsten. Chittussi bleibt der grundlegende Bezugspunkt, auch mit einigen Ansichten der Seine, die in den denselben Jahren von Monet, Sisley und Pissarro zu Beginn der 80er Jahre entstanden sind. So wie der große russische Maler Levitan von Monet bei Vétheuil zwischen dem Ende der siebziger Jahre und dem Beginn des darauf folgenden Jahrzehnts das gesamte Glück der wolkenbehangenen Himmel, die sich im Fluss widerspiegeln, entnimmt. Wie es manchmal auch Sisley in seinen geglückteren Bildern in der Blüte seines impressionistischen Jahrzehntes macht. Während ein weiterer russischer Maler, Bogolyubov, näher an der genaueren Beschreibung von Boudin aus den ersten Siebziger Jahren zu sein scheint. Bis Van Gogh, der mit seinen Ansichten der Seine in Paris die Idee verändert, wie man einen Fluss malen kann. Noch bevor es zur chromatischen Auflösung von Monet in einigen später im Jahr 1901 in Vétheuil entstandenen Bildern kommt, von denen eines in der Villa Manin zu sehen ist.
Und von einem jungen Monet in der Mitte der Sechziger Jahre ausgehend (sehr seltenes, wunderschönes Bild aus dem Jahr 1864, das aus dem Van Gogh Museum in Amsterdam stammt), zusammen mit Courbet, Boudin, Daubigny und Lepic, nimmt die Erzählung über das Meer ihren Ausgang. Diese findet ihren höchsten Ausdruck – neben Artan de Saint-Martin in Belgien - in Levitan aber auch Shishkin in Russland – in jenem berühmten Bild, welches die große Studie (eine über zwei Meter große Leinwand) für das Panorama von Scheveningen ist, das von Mesdag in Holland gemalt wurde, eines von vielen, wichtigen Leihgaben für die Ausstellung in der Villa Manin. Aber wie die Küste in der Normandie in Frankreich neben Monet auch viele andere Künstler aus Osteuropa interessiert, sehen wir zum Beispiel bei einem der größten ungarischen Maler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Munkácsy, der sie 1880 gemalt hat. So wie Monet, der 1888 das Mittelmeer von Antibes malt, gesellt sich zwei Jahre später an deselben Küsten Isaac Levitan hinzu. Oder im selben Jahr 1888 der österreichische Maler Zoff, der in Italien zur Gänze unbekannt ist.
Und schließlich die beiden letzten Sektionen mit zahlreichen Bildern und Meisterwerken zum Thema Portrait und Figur in der Landschaft. Ausgehend von der Beziehung zwischen Millet und Van Gogh, mit den Bildern der Kartoffelbauern, mit einem großen und fundamentalen Bild aus der holländischen Zeit, das aus dem Tempel von Van Gogh, dem Kröller-Müller Museum von Otterlo, stammt. Die Beziehung zwischen Millet und Van Gogh, beeinflusst verschiedene andere europäische Maler, wie zum Beispiel den Tschechen Brožík, der ebenfalls das Thema der Kartoffelbauern aufgreift und 1885 ein Gemälde von sensibler poetischer Kraft schafft. Oder die Polen Szermentowski und Gassowsky. Dann folgen grandiose Werke von Courbet, Degas, Manet aufeinander. Alles Portraits, die aus der Neigung zum Realen hin entstehen, in dem kontinuierlichen und offenkundigen Vergleich mit den Autoren, wie dem Polen Rodakowsky, dem Deutschen Leibl, den Ungarn Székely und Deák-Ébner, um nur einige zu nennen. Vor der sehr interessanten Beziehung zwischen gewissen Portraits von Impressionisten und dem jungen Ensor, und dann Khnopff in Belgien. Unter Corot und dem Ungarn Géza Dósa und vor allem den Kinderportraits von Renoir in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre Korovin, Surikov und Serov in Russland.


INFORMATIONEN

ORGANISATION

ANSCHRIFT

  • Villa Manin, Piazza Manin, 10
  • 33033 Passariano di Codroipo (UD) Italija

ÖFFNUNGSZEIT DER AUSSTELLUNG

  • Die Ausstellung hat zu den folgenden Zeiten geöffnet: bis zum ersten November: täglich von 9 bis 19 Uhr
  • ab 2. November bis an das Ende der Ausstellung sind die Öffnungszeiten wie folgt: Montag-Donnerstag: 9-18
  • Freitag, Samstag und Sonntag: 9-19
  • Die Ausstellung bleibt am 24., 25. und 31. Dezember 2009 geschlossen
  • Am 1. Januar 2010 ist die Ausstellung von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

TICKETS

  • Die Tickets kosten wie folgt
  • Vollpreiskarte: €10,00
  • ermäßigte Karte: € 8,00: studenten mit Inskriptionsbestätigung, personen ab 65,gruppen nur nach Voranmeldung (min. 15, max. 25 Personen mit kostenlosem Gruppenleiter)
  • ermäßigte Karte: € 6,00: jugendliche, schulklassen nur gegen Voranmeldung (mit zwei kostenlosen Begleitpersonen)
  • Der Eintritt ist kostenlos für:behindertem, kinder bis 5, journalisten und Publizisten, die über den Ausweis verfügen, der die reguläre Eintragung in das Register bescheinigt

  • Im Vorverkauf, mit Ausnahme der Schulen, ist ein Preis von € 1,50 pro Ticket vorgesehen.

RESERVIERUNGEN UND INFORMATIONEN

CALL CENTER

  • Von Montag bis Freitag: 9-13.30 / 14.30-18 Geschlossen: an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie am 24. und am 31. Dezember
  • Die Reservierung ist nur für Gruppen und Schulen verpflichtend, während sie für Privatpersonen fakultativ ist und nur für Besuche an Wochenenden empfohlen wird. Während Gruppe und Schulen über unser Call Center die Buchung vornehmen müssen, können es die Privatpersonen autonom über unsere Website unter der Adresse www.lineadombra.it oder über das Call Center.
  • Gruppen und Schulklassen müssen aus mindestens 15 und max. 25 Personen bestehen. Vorgesehen ist ein Gratiseintritt für Gruppen, während bei Schulklassen die Beleitpersonen frei sind.

WEITERE INFORMATIONEN

  • Der Ticketverkauf endet eine Stunde vor der Schließung der Ausstellung.
  • Das Museum ist behindertengerecht ausgestattet.
  • Die Garderobe ist kostenlos. Taschen und Rucksäcke müssen nach Gutdünken des Wachpersonals abgegeben werden.
  • Auf der Ausstellung nicht gestattet sind Buggy, Schirme und Tiere. Gestattet sind hingegen Baby-Tragetaschen.

FÜHRUNGEN

  • Während den Privatpersonen der Audioguide zur Verfügung gestellt wird, muss für Gruppen und Schulen die Führung vorbestellt werden.
  • Die Kosten betragen
  • Für Gruppen: € 140
  • Für Schulen: € 60
  • Nicht vorbestellte Führungen sind nur möglich, wenn Personal zur Verfügung steht. Preis pro Person: 7 €
  • Schulen ausgenommen, werden die Führungen mit Hilfe von Mikrophon und Kopfhörer durchgeführt. Dieser Service ist im Preis für die Führung inkludiert.
  • Die Schulen, die für ihren Besuch das Personal von Linea d’ombra Libri nicht in Anspruch nehmen, müssen sich des eigenen Lehrerkörpers bedienen.
  • Für die Gruppen mit eigenem Führer beträgt die Leihgebühr für die Kopfhörer € 110,00.
  • Führungen sind nur nach vorheriger Genehmigung der Direktion erlaubt.

AUDIOGUIDE

(sponsored by Antenna Audio)
  • Den Audioguide gibt es in zweifacher Ausführung: für Erwachsene und für Kinder Erhältlich in italienischer und deutscher Sprache

Preise

  • Audioguide für Erwachsene: 6 Euro
  • Audioguide für Kinder: 4 Euro

Folgende Familienermäßigungen sind vorgesehen:

  • Familien mit drei Personen: 1 Euro Gesamtrabatt
  • Familien mit vier Personen: 2 Euro Gesamtrabatt
  • Familien mit fünf Personen: 5 Euro Gesamtrabatt

WIE SIE UNS ERREICHEN

AUTO

  • Von Venedig auf der Autobahn A4 kommend in Richtung Triest – Ausfahrt Latisana, weiter in Richtung Codroipo.
  • Von Slowenien und Kroatien über Triest nach Italien; Autobahn A4 in Richtung Venedig - Ausfahrt Palmanova; weiter in Richtung Codroipo-Pordenone auf der SS 252.
  • Von Österreich über Tarvis nach Italien; Autobahn A23 bis zur Ausfahrt Udine Sud; weiter in Richtung Pordenone-Venezia auf der SS 13.

ZUG

  • www.trenitalia.it
  • Linie Venedig-Udine: am Bahnhof Codroipo aussteigen.
  • Vom Bahnhof Codroipo aus erreicht man Passariano mit dem Taxi oder dem Linienbus. Konsultieren Sie bitte vorab unseren Fahrplan www.saf.ud.it

TAXI

  • TAXI Citta' di Codroipo
    Basaldella Erminio
    T +39 328 9628960
  • Autoverleih mit Fahrer
    Co.M.eT.A. Società Coop Sociale ONLUS- Codroipo
    T + 39-0432-905703
    M + 39-393-9209064

FLUGZEUG

  • Vom Flugplatz in Friaul-Julisch Venetien Ronchi dei Legionari (GO) mit dem Autobus bis zum Bahnhof Ronchi dei Legionari Nord, dann mit dem Zug nach Codroipo (über Udine).
  • Vom Flugplatz Marco Polo von Venedig mit dem Autobus bis zum Bahnhof Mestre, dann weiter auf der Linie Venedig-Udine bis nach Codroipo.

HAUPTDISTANZEN

  • Udine     20km
  • Triest     79km
  • Venedig     94km
  • Mailand     354km
  • Laibach     160km
  • Klagenfurt     182km
  • Zagreb     305km

INFORMATIONS- UND TOURISMUSBÜRO I.A.T.

  • Dachverband der Fremdenverkehrsämter (Pro Loco) von Friaul-Julisch Venetien
  • Tel.: 0039 0432 900908
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